Kawasaki Heavy Industries arbeitet mit Nvidia zusammen, um ein US-Robotikzentrum in San Jose zu eröffnen

Kawasaki Heavy Industries eröffnet in Zusammenarbeit mit Nvidia ein Robotik-Entwicklungszentrum in San Jose, Kalifornien, und bringt physische KI-Forschung in die Hinterhöfe des Silicon Valley.
Die Partnerschaft, über die Nikkei erstmals berichtete, konzentriert sich auf die Integration der Simulationstechnologie von Nvidia in die Robotikpalette von Kawasaki, wobei der Schwerpunkt zunächst auf medizinischen und mobilen Anwendungen liegt.
Werbung
Was Kawasaki eigentlich baut
Der Star dieser Zusammenarbeit ist Kawasakis Corleo, ein vierbeiniger persönlicher Mobilitätsroboter.
Das Zentrum in San Jose wird Industrieroboter für Demonstrationen bei US-Unternehmen beherbergen und als Drehscheibe für die Rekrutierung von Talenten dienen. Auch Microsoft und Fujitsu werden als Stakeholder dieser umfassenderen Initiative identifiziert, die dem Mix Cloud-Computing-Macht und Fachwissen zur Unternehmensintegration hinzufügen.
Dies ist auch nicht Kawasakis erster Tanz mit Nvidia. Die beiden Unternehmen arbeiteten zuvor bei KI-gesteuerten Bahninspektionslösungen zusammen und nutzten die Optimierungstools cuOpt von Nvidia und die Edge-Computing-Hardware Jetson Orin, um die Wartungsabläufe an Bahnsystemen zu verbessern.
Das Gesamtbild der physischen KI
Die Simulationsplattformen von Nvidia, darunter die Robotik-Tools Omniverse und Isaac, sollen es Unternehmen wie Kawasaki ermöglichen, Roboter in virtuellen Umgebungen zu trainieren, bevor sie sie physisch einsetzen.
Kawasaki ist seit langem für seine Motorräder, Düsentriebwerke und Industriemaschinen bekannt. Die Robot Business Division des Unternehmens ist weltweit tätig und verfügt über eine bedeutende Präsenz in den USA durch Kawasaki Robotics (USA). Im Mai 2025 entwickelte Kawasaki einen Roboterarm für die KI-gestützten Logistiksysteme von Dexterity.