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Arthur Hayes warnt davor, dass KI die nächste große Bankenkrise schlimmer als 2008 auslösen könnte

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Arthur Hayes warnt davor, dass KI die nächste große Bankenkrise schlimmer als 2008 auslösen könnte

Inhaltsverzeichnis Arthur Hayes, der Mitbegründer von BitMEX, hat neue Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz und ihrer Bedrohung für das globale Kreditsystem geäußert. In seiner Rede auf der Bitcoin 2026-Konferenz am 28. April argumentierte Hayes, dass die durch KI verursachte Arbeitsplatzverlagerung unter Wissensarbeitern eine Welle von Bankeninsolvenzen auslösen könnte. Er beschrieb das Risiko als vergleichbar mit dem Zusammenbruch der Subprime-Hypotheken im Jahr 2008, mit Folgen in Höhe von Hunderten von Milliarden Dollar für Kreditinstitute weltweit. Hayes verwies auf die zunehmende Ersetzung gut verdienender Wissensarbeiter durch KI-Tools. Diese Arbeitnehmer waren in der Vergangenheit sowohl für Banken als auch für SaaS-Unternehmen zuverlässige Kreditnehmer. Wenn KI ihre Beschäftigung einschränkt, verschwindet das mit diesem Einkommen verbundene Kreditrisiko. Auf YouTube stellte Hayes fest, dass KI eine deflationäre Krise auslöst, und warnte, dass sie „traditionelle SaaS-Unternehmen zerstören und Kreditinstitute schwer beeinträchtigen wird“. Es besteht die Sorge, dass die Banken dieses Risiko derzeit unterbewerten. Traditionelle Kreditvergabemodelle basieren auf stabilen Berufseinkommen. Die KI-Störung widerlegt diese Annahme völlig. Ohne Anpassungen könnten Banken mit zunehmenden Zahlungsausfällen konfrontiert werden, mit denen sie nicht gerechnet haben. Hayes ging noch einen Schritt weiter und formulierte die Bedrohung in deutlich historischen Begriffen. Er nannte die sich abzeichnende Situation die „neue Subprime-Krise“ und zog damit eine direkte Verbindung zum Zusammenbruch von 2008. So wie das Risiko falsch bewerteter Hypotheken damals große Institute in den Ruin trieb, könnten falsch bewertete professionelle Kredite heute das Gleiche bewirken. Die strukturelle Parallele ist seiner Ansicht nach schwer von der Hand zu weisen. Dieser deflationäre Druck durch KI war bis vor kurzem eine der Hauptkräfte, die die Bitcoin-Preise belasteten. Hayes stellte jedoch fest, dass sich das Marktverhalten seit Beginn der jüngsten geopolitischen Konflikte verändert hat, wobei Bitcoin angesichts der Inflationserwartungen während des Krieges begann, sich zu übertreffen. Auf der monetären Seite richtete Hayes seine Aufmerksamkeit auf den Vorsitzenden der US-Notenbank, Kevin Warsh. Viele Marktteilnehmer waren besorgt über den aggressiven Ruf von Warsh und seine Auswirkungen auf die Liquidität. Hayes wies diese Bedenken zurück und argumentierte, dass Warshs Fokus auf die Verkleinerung der Fed-Bilanz „liquiditätsneutral“ sei und kein Grund zur Beunruhigung. Diese Formulierung bot den Märkten, die die Fed genau beobachteten, eine gewisse Beruhigung. Entscheidend ist, dass Hayes feststellte, dass Warshs Handlungsspielraum begrenzt sei. Das Finanzministerium braucht immer noch Käufer für seine Anleihen, und jede starke Kürzung der Bilanz der Fed könnte diese Auktionen destabilisieren. Diese Einschränkung schränkt effektiv ein, wie aggressiv Warsh sein kann. Das Ergebnis, so argumentierte Hayes, sei eher ein neutrales als ein negatives Liquiditätsergebnis. Es wird erwartet, dass auch Geschäftsbanken eingreifen. Neue Vorschriften rund um die Enhanced Supplemental Leverage Ratio ermöglichen es den Banken, mehr Vermögenswerte in ihren Büchern zu halten. Diese regulatorische Änderung ermöglicht es den Banken, Schulden aufzunehmen, die aus der Bilanz der Fed verschwinden, und den Kreditfluss über einen anderen Kanal aufrechtzuerhalten. Hayes kam zu dem Schluss, dass Kriegsausgaben für Rüstung und Verteidigung in Verbindung mit dieser regulatorischen Änderung genügend neue Kredite generieren werden, um den deflationären Druck durch KI auszugleichen. Der Nettoeffekt begünstigt seiner Ansicht nach höhere Bitcoin-Preise, da die Geldschöpfung durch Geschäftsbanken dort weitergeht, wo die Fed aufgehört hat.

Arthur Hayes warnt davor, dass KI die nächste große Bankenkrise schlimmer als 2008 auslösen könnte