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Peking geht gegen drei Finanzplattformen wegen unerlaubter Auslandsinvestitionen vor

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Peking geht gegen drei Finanzplattformen wegen unerlaubter Auslandsinvestitionen vor

Inhaltsverzeichnis Chinas Wertpapieraufsichtsbehörde ist wegen illegaler grenzüberschreitender Handelsaktivitäten gegen Tiger Brokers, Futu Securities und Changqiao Securities vorgegangen. Die China Securities Regulatory Commission bestätigte am 22. Mai 2026 die Strafen. Alle illegalen Gewinne von in- und ausländischen Unternehmen werden beschlagnahmt. Es wurde eine zweijährige Nachbesserungsfrist festgelegt. Während dieses Prozesses stehen inländischen Investoren weiterhin legale Investitionskanäle offen. Das CSRC veröffentlichte zusammen mit acht anderen Regierungsabteilungen einen umfassenden Korrekturplan. Es wurde vom Staatsrat genehmigt, bevor es offiziell ausgestellt wurde. Der Plan zielt auf nicht autorisierte Wertpapiere, Termingeschäfte und Fondsdienstleistungen ab, die Anlegern auf dem chinesischen Festland angeboten werden. Diese Plattformen wurden in China ohne entsprechende behördliche Genehmigung betrieben. Tiger Brokers (NZ), Futu Securities (HK) und Changqiao Securities (HK) müssen nach geltendem Recht mit schweren Strafen rechnen. Das CSRC führte Verstöße gegen Chinas Wertpapier-, Fonds- und Futures-Vorschriften an. Es wurde beschrieben, dass ihre Aktivitäten die Ordnung auf den chinesischen Finanzmärkten störten. Sowohl inländische als auch ausländische Unternehmen jeder Firma unterliegen der Durchsetzung. Während des zweijährigen Korrekturfensters unterliegen ausländische Institutionen strengen Transaktionsbeschränkungen. Es ist ihnen nur gestattet, einseitige Verkaufsgeschäfte für bestehende Anleger abzuwickeln. Kauftransaktionen und neue Geldtransfers nach China sind verboten. Ein zuständiger CSRC-Beamter erklärte, dass der Plan „viele Maßnahmen zum Schutz der legitimen Rechte und Interessen bestehender Investoren klarstellt“. Nach Ablauf des Zeitraums müssen alle inländischen Websites, Apps und Server vollständig heruntergefahren werden. Am 30. Dezember 2022 stellte die CSRC erstmals die Rechtswidrigkeit solcher grenzüberschreitenden Aktivitäten klar. Damals wurden zunehmende illegale Geschäftsaktivitäten verboten und neue Kontoeröffnungen verboten. Die jüngste Aktion geht jedoch mit einem strukturierten Ausstiegsplan noch weiter. Dies markiert eine entscheidendere Phase im chinesischen Regulierungsansatz für Offshore-Brokergeschäfte. Eine zentrale Sorge der Marktteilnehmer ist, ob bestehende Anleger den Zugang zu ihren Vermögenswerten verlieren. Das CSRC hat bestätigt, dass die Sicherheit des Anlegereigentums durch die Korrektur nicht beeinträchtigt wird. Ausländische Institutionen sind laut Plan verpflichtet, „mit den von den Korrekturmaßnahmen in China betroffenen Anlegern zu kommunizieren und sich abzustimmen und Kontoverfügungen zu veranlassen“. Dadurch wird sichergestellt, dass mit den Vermögenswerten ordnungsgemäß umgegangen wird, bevor die Dienste vollständig zurückgezogen werden. Anleger haben auch die Frage gestellt, ob der Zugang zu Hongkonger Aktien gesperrt wird. Beamte stellten klar, dass diese Maßnahme nur auf illegale grenzüberschreitende Geschäftsaktivitäten abzielt. Legale Anlagewege wie Hong Kong Stock Connect, QDII und Cross-border Wealth Management Connect bleiben voll funktionsfähig. Inländische Anleger können diese genehmigten Kanäle weiterhin ohne Unterbrechung nutzen. Marktteilnehmer stellten fest, dass die Berichtigung „keine Auswirkungen auf die bestehenden rechtlichen Kanäle haben wird“, was das Vertrauen der Privatanleger stärkt. Ausländische Institutionen dürfen auch weiterhin chinesische Investoren bedienen, die physisch außerhalb des chinesischen Festlandes ansässig sind. Diese Unterscheidung schränkt die breitere Marktwirkung des Vorgehens ein. Der stufenweise Ansatz gibt den Anlegern ausreichend Zeit, ihre Positionen anzupassen. Es wird erwartet, dass die Berichtigung die Art und Weise, wie chinesische Privatanleger Zugang zu ausländischen Aktien erhalten, verändern wird. Zentralisierte Börsen und On-Chain-US-Aktienhandelsplattformen könnten dadurch auf ein erhöhtes Interesse stoßen. Durch die Entfernung von Offshore-Brokern aus dem Inlandsmarkt entsteht eine sichtbare Lücke. Regulierte Alternativen dürften in den kommenden Monaten Aufmerksamkeit erregen.

Peking geht gegen drei Finanzplattformen wegen unerlaubter Auslandsinvestitionen vor