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Bitcoin-Verkauf löst Debatte über ETH-Outperformance aus, da Strategie mit lang gehegten Narrativen bricht

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Bitcoin-Verkauf löst Debatte über ETH-Outperformance aus, da Strategie mit lang gehegten Narrativen bricht

Ein 32-Bitcoin-Verkauf sollte keine große Rolle spielen, wenn ein Unternehmen 843.706 $ BTC hält. Und doch sind wir hier.

Die jüngste Veröffentlichung von Strategy hat eine der beliebtesten Krypto-Debatten neu entfacht, nachdem das Unternehmen in der letzten Maiwoche 32 $ BTC verkauft hatte, um Vorzugsaktiendividenden zu finanzieren. Der Betrag stellte nur einen winzigen Bruchteil seiner Staatskasse dar, aber die symbolische Wirkung war viel härter als die Zahlen selbst.

Über Jahre hinweg baute Strategy seinen Ruf auf einer einfachen Botschaft auf: Bitcoin kaufen und nicht verkaufen. Dieses Narrativ hat gerade seinen ersten sichtbaren Riss seit 2022 bekommen.

Winziger Verkauf sorgt für große Diskussionen

Der Verkauf löste auf allen Kryptomärkten eine übergroße Reaktion aus. Bitcoin wurde am Dienstag bei 67.880 $ gehandelt, was einem Rückgang von fast 5 % innerhalb von 24 Stunden entspricht, während die Aktie von Strategy, MSTR, in zwei Handelssitzungen um fast 10 % fiel.

Interessanterweise verlagerte sich die Debatte schnell von den verkauften 32 $ BTC hin zu dem, was die Transaktion enthüllte. Der Verkauf warf neue Fragen darüber auf, wie Bitcoin-Finanzunternehmen Cashflow generieren, wenn Betriebskosten oder Dividendenverpflichtungen anfallen.

Unterdessen wies Wintermute darauf hin, dass langfristige Fonds durch außerbörsliche Käufe BTC in Höhe von etwa dem aktuellen Niveau angehäuft haben, und identifizierte den Bereich von 60.000 bis 65.000 US-Dollar als wichtige Unterstützungszone über einen Zeithorizont von 18 Monaten.

Das Treasury-Modell von Ethereum gewinnt an Aufmerksamkeit

Diese Diskussion hat das Interesse an den Treasury-Strategien von Ethereum erneut geweckt.

Ein wachsendes Argument deutet darauf hin, dass von Ethereum unterstützte Treasury-Firmen einen strukturellen Vorteil haben könnten, da abgesteckte $ETH eine Rendite von etwa 3 % erzielen können. Theoretisch können Unternehmen dadurch bestimmte Verpflichtungen finanzieren, ohne Spotbestände auflösen zu müssen.

Der Kontrast wurde nach der jüngsten Transaktion von Strategy besonders deutlich, auch wenn der Verkauf selbst relativ klein war.

Das Verhältnis von $ETH zu $BTC wird zur Schlüsselkennzahl

Die Aufmerksamkeit verlagert sich nun auf das Verhältnis von $ETH zu $BTC. Eine prominente Prognose von Geoffrey Kendrick von Standard Chartered geht davon aus, dass das Verhältnis bis zum Jahresende von etwa 0,028 auf 0,040 steigen wird, da das Kapital möglicherweise in Treasury-Vehikel von Ethereum umgeschichtet wird. Befürworter dieser These argumentieren, dass Staking-Belohnungen ein nachhaltigeres Treasury-Modell schaffen, als wenn man sich auf regelmäßige Verkäufe von Vermögenswerten verlässt.

Im Moment scheint sich der Markt weniger auf den Umfang des Bitcoin-Verkaufs von Strategy zu konzentrieren, als vielmehr darauf, was er für die nächste Phase des Wettbewerbs zwischen Bitcoin- und Ethereum-Treasury-Strategien signalisieren könnte.

Bitcoin-Verkauf löst Debatte über ETH-Outperformance aus, da Strategie mit lang gehegten Narrativen bricht