Erkenntnisse führender Kryptowährungsspezialisten geben Aufschluss über die bevorstehenden Auswirkungen des Quantencomputings

Zwei hochrangige Krypto-Sicherheitsexperten haben Alarm geschlagen. Sie sagen, Quantencomputer könnten die Mathematik zum Schutz von Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) früher als erwartet knacken.
Jüngste Durchbrüche und eine öffentliche Wiederentdeckung versteckter Google-Recherchen haben die Zeitachse näher gerückt.
Google hat einen Quantendurchbruch verschwiegen, die KI hat ihn neu aufgebaut und es für Krypto noch schlimmer gemacht
Justin Drake von der Ethereum Foundation und Charles Guillemet, Chief Technology Officer bei Ledger, teilten beide ihre Gedanken. Hier sind fünf Erkenntnisse, die Krypto-Inhaber nicht verpassen sollten.
1. Googles Quantenangriff wurde 10x schneller
Am 31. März 2026 zeigte Google Quantum AI einen zehnmal schnelleren Weg, die Mathematik zum Schutz von Bitcoin und Ethereum zu knacken.
Die neue Methode erfordert weniger als 1.200 logische Qubits, um die digitalen Schlösser zu knacken, die Geldbörsen, Adressen und die meisten Online-Authentifizierungen schützen.
2. Außenstehende haben den versteckten Trick in zwei Monaten wiederentdeckt
Google hat die tatsächlichen Schaltkreise nicht veröffentlicht. Die verborgene Quantenforschung blieb wochenlang im Verborgenen.
Zwei Monate später knackte der französische Forscher André Schrottenloher selbstständig die Hauptoptimierung.
Blogbeitrag: „Die Franzosen haben die Quantenschaltkreise“ https://t.co/cP5hbTWl2B
André Schrottenloher hat gerade einen Vorabdruck veröffentlicht, der zeigt, wie man Quanten-ECDLP-Schaltkreise mit ähnlichen Kosten wie in unseren Zero-Knowledge-Beweisen konstruieren kann.
– Craig Gidney (@CraigGidney) 2. Juni 2026
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Daraufhin wurde ein öffentlicher Wettbewerb eröffnet, bei dem Hobbyisten die ursprüngliche Zahl von Google innerhalb weniger Stunden um über 8 % übertrafen.
3. Ein wissensfreier Beweis löste eine Zensurdebatte aus
Google hat einen wissensfreien Beweis veröffentlicht, einen mathematischen Trick, der bestätigt, dass etwas funktioniert, ohne zu zeigen, wie.
Guillemet sagte, die US-Regierung habe die vollständige Veröffentlichung blockiert. Drake, ein Co-Autor des Artikels, schrieb, dass ihn Aspekte des umgebenden Kontexts beunruhigten.
4. KI und Amateure sorgten für Tempo
Der versteckte Beweis hatte einen Nebeneffekt. Jeder könnte einen möglichen Angriff dagegen testen und sofortiges Feedback erhalten. Guillemet wies auf die Ironie hin.
„Das ZKP wurde entwickelt, um den Angriff zu verbergen. Was es tatsächlich veröffentlichte, ist die Belohnungsfunktion für die Wiederentdeckung“, wies Guillemet auf die Ironie hin.
Hobbyisten haben den Prüfer in automatisierte KI-Suchen integriert, und die aktuellen Schätzungen des Q-Day-Zeitplans sind möglicherweise bereits zu großzügig.
5. Die Zeitpläne für die Migration liegen hinter der Kurve
Drake beziffert nun die Wahrscheinlichkeit, dass der Q-Day bis 2032 eintrifft, auf 50 %, bis 2030 auf 10 %. Er lehnte die Frist der US-Regierung bis 2035 rundheraus ab.
„Im Klartext: Im Nachhinein ist dieses Datum ein Witz und sollte völlig außer Acht gelassen werden“, bemerkte Drake.
Ethereum, Google und Cloudflare arbeiten auf eine Post-Quantum-Migrationsfrist von 2029 hin.
Drake leitet die Arbeit am quantenresistenten Plan von Ethereum, der die heutige Kryptografie durch Hash-basierte Kryptografie ersetzen würde.
Das größere Bild
Keiner der Experten rief zur Panik auf.
Guillemet warnte davor, dass ein überstürzter Einsatz ungetesteter Ersatzkryptografie schlimmer sein könnte als die Bedrohung selbst.
Das Wichtigste ist nicht, heute zu handeln, sondern jetzt zu planen. Die Kluft zwischen geheimer Forschung und öffentlichem Wissen wird immer kleiner.