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Der Fonds von Cathie Wood nimmt große Portfolioumschichtungen vor und bevorzugt Technologiegiganten gegenüber Halbleiterunternehmen.

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Der Fonds von Cathie Wood nimmt große Portfolioumschichtungen vor und bevorzugt Technologiegiganten gegenüber Halbleiterunternehmen.

Inhaltsverzeichnis Am 30. April 2026 führte Cathie Woods ARK Invest eine bemerkenswerte Portfolio-Neuausrichtung durch, indem es Positionen in Meta Platforms und Alphabet aufbaute und gleichzeitig seine Advanced Micro Devices-Bestände in fünf seiner börsengehandelten Fonds reduzierte. Den täglichen Offenlegungsdokumenten des Fonds zufolge erwarb der ARK Innovation ETF 43.953 Aktien von Alphabet sowie 26.753 Aktien von Meta Platforms. Derselbe Fonds veräußerte gleichzeitig 93.698 AMD-Aktien. Alphabet Inc., GOOGL Der ARK Autonomous Technology & Robotics ETF kaufte 28.180 Aktien von Alphabet und verkaufte gleichzeitig 30.031 AMD-Aktien. Der ARK Next-Generation Internet ETF hat 13.653 Meta-Aktien angehäuft und 23.897 AMD-Aktien veräußert. Der ARK Fintech Innovation ETF erwarb 6.795 Aktien von Meta Platforms und verkaufte 11.895 AMD-Aktien. Der ARK Space Exploration & Innovation ETF kaufte 11.996 Alphabet-Aktien und verkaufte gleichzeitig 12.784 AMD-Aktien. Insgesamt veräußerte ARK an einem einzigen Handelstag 172.305 AMD-Aktien seiner Fondsfamilie, was einem Wert von etwa 58,09 Millionen US-Dollar entspricht. Diese Veräußerung folgte auf den Verkauf von über 215.000 AMD-Aktien am Freitag zuvor. Sowohl Meta Platforms als auch Alphabet hatten vor der Handelsaktivität von ARK vierteljährliche Gewinnergebnisse veröffentlicht. Die Aktie von Alphabet stieg um 9,9 %, nachdem das Unternehmen die Prognosen der Analysten übertraf. Das Management erhöhte seine Investitionsprognose für 2026 auf eine Spanne zwischen 180 und 190 Milliarden US-Dollar, wobei es Hinweise auf weitere Steigerungen im Jahr 2027 gibt. Meta Platforms übertraf die Analystenschätzungen für das erste Quartal, dennoch fielen die Aktien um 8,5 %. Die Marktteilnehmer reagierten negativ auf die erhöhte Investitionsprognose des Unternehmens für 2026, die sich auf 125 bis 145 Milliarden US-Dollar beläuft. Ungeachtet des Rückgangs des Aktienkurses erhöhte ARK seine Meta-Bestände in drei separaten Fonds. AMD schloss die Handelssitzung am Donnerstag mit einem Plus von 5,16 % bei 354,49 $ ab, doch ARK baute seine Position weiter ab. Die Halbleiteraktie hatte im Vormonat einen bemerkenswerten Anstieg von über 68 % erlebt, der durch die starke Nachfrage nach Agenten-KI-Computing-Workloads angetrieben wurde. Lisa Su, Geschäftsführerin von AMD, führte am Dienstag ein Treffen mit US-Handelsminister Howard Lutnick durch, bei dem es um Initiativen zur künstlichen Intelligenz und die technologische Wettbewerbsfähigkeit Amerikas ging. Nach dieser Sitzung erlebte die Aktie einen Rückgang. Branchenberichten zufolge haben AMD und der Konkurrent Intel erfolgreich CPU-Preiserhöhungen umgesetzt, da die Nachfrage nach Rechenzentren im Zusammenhang mit agentischer KI weiter steigt. Die Entscheidung von ARK, das AMD-Engagement vor der Veröffentlichung des Gewinnberichts des Unternehmens vom 5. Mai zu reduzieren, deutet darauf hin, dass das Unternehmen möglicherweise vor der vierteljährlichen Ankündigung Gewinne sichert oder das Risikomanagement steuert. Analysten der Wall Street gehen davon aus, dass AMD im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von rund 9,88 Milliarden US-Dollar melden wird, was einer Steigerung von 33 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der prognostizierte Gewinn je Aktie liegt bei 1,28 US-Dollar, was ebenfalls einem Wachstum von rund 33 % entspricht. Der aktuelle Wall-Street-Konsens bewertet AMD als moderaten Kauf, unterstützt durch 19 Kaufempfehlungen und neun Halten-Ratings. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 296,24 US-Dollar, was ein Abwärtspotenzial von etwa 16 % gegenüber dem Schlusskurs vom Donnerstag bedeutet.

Der Fonds von Cathie Wood nimmt große Portfolioumschichtungen vor und bevorzugt Technologiegiganten gegenüber Halbleiterunternehmen.