Coinbase erweitert sein Indien-Geschäft mit der INR-Banking- und Futures-Plattform

Inhaltsverzeichnis Coinbase hat umfassende Dienstleistungen für den indischen Markt eingeführt, darunter die Integration einheimischer Rupienbanken, lokalisierte Handelspaare und Derivatprodukte. Diese Einführung bietet indischen Händlern einen optimierten Zugang vom traditionellen Bankwesen zu den Kryptowährungsmärkten. Der Einsatz stellt die aggressivste Indien-Expansion von Coinbase seit dem Abbruch des ersten Einstiegs vor drei Jahren dar. Coinbase hat Ein- und Auszahlungen in Rupien für indische Kunden über die Immediate Payment Service-Infrastruktur aktiviert. Durch diese Implementierung entfällt die Abhängigkeit von Peer-to-Peer-Kanälen und alternativen Zahlungsmethoden. Nutzer haben nun eine unkomplizierte Verbindung zwischen ihren Bankkonten und der Börsenplattform. Die Börse hat auf Rupien basierende Orderbücher für Spotmarktoperationen für mehrere digitale Vermögenswerte eingesetzt. Folglich können Händler auf INR lautende Transaktionen ausführen, ohne sie zuvor in Stablecoins umzuwandeln. Diese Konfiguration optimiert potenziell das Handelserlebnis für diejenigen, die lieber in ihrer Heimatwährung agieren möchten. Darüber hinaus hat Coinbase den ewigen Futures-Handel für bedeutende Kryptowährungsanlagen in Indien eingeführt. Dieses Angebot ermöglicht Händlern den Zugriff auf gehebelte Positionen über dieselbe Schnittstelle. Dennoch gibt es in Indien nach wie vor keine umfassenden Regulierungsrahmen, die sich speziell mit Krypto-Derivaten befassen. Coinbase startete seinen indischen Betrieb erstmals im Jahr 2022 mit Unified Payments Interface-Kompatibilität. Allerdings stellte die Plattform diese Funktionalität nur 72 Stunden später nach öffentlichen Erklärungen der National Payments Corporation of India ein. CEO Brian Armstrong führte die Schließung anschließend auf ein Eingreifen der indischen Zentralbank hinter den Kulissen zurück. Später öffnete die Plattform die Registrierung für indische Kunden wieder, jedoch ohne Fiat-Währungsfunktionen. Diese Einschränkung beschränkte Benutzer auf reine Kryptowährungstransaktionen an der Börse. Die aktuelle Rupie-Integration ändert diese Regelung grundlegend, indem sie die Fiat-Währungsfunktionalität über IMPS wieder einführt. Coinbase unterhält auch eine offizielle Registrierung bei der indischen Financial Intelligence Unit. Durch diese Bezeichnung unterliegt die Plattform der indischen Regulierungsaufsicht für Anbieter virtueller digitaler Assets. Darüber hinaus erklärt das Unternehmen, dass es die lokalen Steuermeldepflichten für seinen indischen Kundenstamm einhält. Gemessen an der Benutzerbeteiligung zählt Indien weiterhin zu den aktivsten Kryptowährungsmärkten der Welt. Untersuchungen von Chainalysis haben gezeigt, dass Indien drei Jahre in Folge an der Spitze der globalen Basisakzeptanzkennzahlen steht. Coinbase zielt auf eine Jurisdiktion mit erheblichem Einzelhandelsinteresse und erheblicher Expertise in der Blockchain-Entwicklung ab. Der indische Kryptowährungssektor hatte im Jahr 2025 einen Wert von etwa 3,04 Milliarden US-Dollar. Marktprognosen deuten auf ein potenzielles Wachstum auf 14,21 Milliarden US-Dollar bis 2034 hin. Trotz dieser Expansion unterliegt die Branche einer Kapitalertragssteuer von 30 % sowie einer Quellensteuer von 1 %, die auf alle Transaktionen an der Quelle erhoben wird. Coinbase vermarktet die Einführung der Rupie, indem es den Schwerpunkt auf Bankanbindung, Handelsabwicklungsstandards und Zugang zu globalen Liquiditätspools legt. Die Plattform hebt außerdem ihren Börsennotierungsstatus und ihre Referenzen als institutionelle Verwahrstelle hervor. Dieser Rollout ermöglicht Coinbase einen erneuten Markteintritt nach Jahren eingeschränkter lokaler Aktivitäten. Entdecken Sie mit Expertenanalysen Aktien mit der besten Performance in den Bereichen KI, Krypto und Technologie.