Europäischer Investmentriese stellt wegweisendes Solana-basiertes Vehikel mit 2,4 Billionen Euro institutioneller Schlagkraft vor

In einer bedeutenden Entwicklung hat Amundi, der europäische Vermögensverwaltungsriese, der ein Vermögen von 2,4 Billionen Euro verwaltet, mit Spiko Finance zusammengearbeitet, um den SAFO-Fonds auf der Solana-Blockchain einzuführen. Dieser Schritt ist die achte Blockchain-Plattform, auf der der UCITS-konforme tokenisierte Fonds gehostet wird, der von Spiko Finance als Transferagent, Tokenisierungsplattform und Broker verwaltet wird, während CACEIS, die Tochtergesellschaft von Amundi, die Aufgaben der Verwahrstelle und Fondsverwaltung übernimmt.
Mit seiner formellen Gründung als tokenisierter Teilfonds unter der SPIKO SICAV unterliegt SAFO der Aufsicht der französischen Autorité des Marchés Financiers (AMF). Die Anlagestrategie des Fonds umfasst Total Return Swap-Kontrakte, die vollständig von führenden Tier-1-Bankinstituten wie BNP Paribas abgesichert sind. Anleger können Anteile in vier Hauptwährungen zeichnen oder zurückgeben – EUR, USD, GBP und CHF – mit einer Mindestanlageanforderung von einem Anteil pro Währungsklasse.
Der Start von SAFO auf Solana wurde auf Social-Media-Plattformen angekündigt, wobei BSCNews die Bedeutung des Einstiegs von Amundi in das Solana-Ökosystem hervorhebt. Diese Entwicklung erfolgt zu einer Zeit, in der die in den USA ansässigen Solana-Spot-ETFs ein verwaltetes Vermögen von mehr als 1 Milliarde US-Dollar erreicht haben, was eine Verlagerung der institutionellen Akzeptanz von den USA hin zu einer transatlantischen Erzählung bedeutet. Im März 2026 hielten etwa 30 Institutionen etwa 540 Millionen US-Dollar an Solana-ETF-Engagements, eine Zahl, die nun durch den Schritt von Amundi von europäischer Seite noch erhöht wird.
Der Zeitpunkt dieser Einführung ist bemerkenswert, da er zu einer Divergenz in der institutionellen Stimmung führt. Während Goldman Sachs sein Engagement in SOL reduziert hat, signalisiert der Markteintritt von Amundi eine gegensätzliche Sichtweise und legt möglicherweise langfristig den Grundstein für eine strukturelle Nachfrage. Darüber hinaus haben institutionelle Stiftungen Solana-ETF-Positionen in ihre Portfolios aufgenommen, da regulierte Investment-Wrapper die Hürden für konservative Allokatoren senken.
Die Einführung von SAFO erweitert die bestehende OGAW-Produktlandschaft und nutzt das Rahmenwerk, um den Vertrieb in allen EU-Mitgliedstaaten im Rahmen einer einheitlichen Regulierungsstruktur zu erleichtern. Dies beseitigt die historischen Reibungen, die mit der grenzüberschreitenden Compliance verbunden sind, und erleichtert europäischen institutionellen Allokatoren den Zugang zu On-Chain-Produkten. Zum Zeitpunkt der Erweiterung im März 2026 verwaltete der Fonds in seinen sieben bestehenden Blockchain-Implementierungen gebundene Vermögenswerte in Höhe von etwa 100 Millionen US-Dollar.
Die Wahl von Solana als Plattform für SAFO wird auf seinen hohen Transaktionsdurchsatz und die wachsende institutionelle Infrastruktur zurückgeführt. Die Entwicklung fällt mit Berichten zusammen, wonach Morgan Stanley seinen Solana-ETF-Antrag erneut eingereicht hat, was darauf hindeutet, dass gleichzeitig Druck sowohl von US-amerikanischen als auch europäischen institutionellen Kanälen ausgeübt wird. Mit dem Eintritt von Amundi in das Solana-Ökosystem dürfte die Nachfrage nach Anlageprodukten auf institutioneller Ebene steigen und den Weg für weiteres Wachstum und Akzeptanz im Kryptobereich ebnen.