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Die Bundesaufsichtsbehörde hat die Aufsicht über Kryptowährungen als Hauptziel für die nächsten sieben Jahre ins Visier genommen.

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Die Bundesaufsichtsbehörde hat die Aufsicht über Kryptowährungen als Hauptziel für die nächsten sieben Jahre ins Visier genommen.

In einem bedeutenden Schritt hat die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) ihren Fokus auf digitale Vermögenswerte verstärkt und sie bis 2030 zu einer Schlüsselpriorität gemacht, wobei ein besonderer Schwerpunkt darauf liegt, Klarheit in die Regulierungslandschaft rund um die Blockchain-Technologie, die Tokenisierung und die dem Kryptomarkt zugrunde liegende Infrastruktur zu bringen. Dieser strategische Wandel ist im am Dienstag veröffentlichten Planentwurf der Agentur für die Geschäftsjahre 2026–2030 dargelegt, der einen umfassenden Fahrplan für die Ziele und Vorgaben der SEC in den nächsten vier Jahren enthält.

Zu ihren umfassenderen Zielen, zu denen die Stärkung der Kapitalbildung, die Verbesserung des Anlegerschutzes und die Modernisierung der Behörde selbst gehören, hat die SEC einen eigenen Abschnitt den digitalen Vermögenswerten und der Distributed-Ledger-Technologie gewidmet. Dem Planentwurf zufolge besteht das Ziel der Agentur darin, einen robusten und kohärenten Regulierungsrahmen für diese neuen Technologien zu schaffen und ihr Potenzial zur Umgestaltung des US-Finanzsystems anzuerkennen. Wie SEC-Vorsitzender Paul Atkins feststellte, birgt das Aufkommen von Blockchain- und Krypto-Assets erhebliche Aussichten auf eine Revolutionierung der amerikanischen Finanzinfrastruktur.

Der strategische Plan räumt ein, dass das rasante Wachstum digitaler Assets die Entwicklung entsprechender Regulierungen überholt hat, was zu einem Bedarf an größerer Rechtssicherheit bei den Marktteilnehmern führt. Um dieses Problem anzugehen, beabsichtigt die SEC, die Entwicklung konformer Kapitalbildungsmechanismen zu unterstützen, einschließlich tokenisierter Angebote und On-Chain-Finanzinfrastruktur. Darüber hinaus möchte die Behörde sicherstellen, dass Verwahrungs-, Handels- und Absteckdienste unter angemessener Aufsicht effektiv funktionieren können, ohne durch redundante oder widersprüchliche regulatorische Anforderungen behindert zu werden.

Ein wichtiger Aspekt des Plans der SEC besteht darin, die Aufteilung der Aufsichtsverantwortung mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zu klären, ein seit langem bestehendes Problem in der US-Regulierungslandschaft für digitale Vermögenswerte. Die Agentur erkennt an, dass die Festlegung klarer Regeln für digitale Vermögenswerte die Lösung von Zuständigkeitsfragen zwischen der SEC und der CFTC erforderlich machen wird. Zu diesem Zweck haben die beiden Agenturen bereits Schritte zur Verbesserung der Koordinierung unternommen, einschließlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung im März, um die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch angesichts neuer Technologien zu stärken.

Die Frage der Zuständigkeitsgrenzen zwischen der SEC und der CFTC ist auch ein zentrales Thema bei den laufenden Kongressberatungen zum Digital Asset Market Clarity Act, einem Gesetzentwurf zur Schaffung eines Regulierungsrahmens für digitale Vermögenswerte. Wie bereits berichtet, wird erwartet, dass die Gesetzgebung die Autorität der CFTC über bedeutende Segmente des Marktes für digitale Vermögenswerte erweitert. Nachdem der Gesetzentwurf letzten Monat aus dem Bankenausschuss des Senats ausgeschieden ist, steht er nun kurz davor, dem Senat zur vollständigen Abstimmung vorgelegt zu werden, wobei der Planentwurf der SEC wahrscheinlich in die laufende Debatte über die regulatorische Zukunft digitaler Vermögenswerte einfließen wird.

Die Bundesaufsichtsbehörde hat die Aufsicht über Kryptowährungen als Hauptziel für die nächsten sieben Jahre ins Visier genommen.