Die USA sanktionieren iranische Krypto-Börsen im anhaltenden Krieg gegen das Land

Das US-Finanzministerium hat am Dienstag im Rahmen seiner laufenden Kampagne gegen die iranische Regierung mehrere iranische Krypto-Börsen auf die schwarze Liste gesetzt, darunter seine größte Plattform Nobitex.
Das Office of Foreign Asset Control des Finanzministeriums gab bekannt, dass Nobitex, Wallex, Bitpin und Ramzinex sowie einige der Führungskräfte dieser Börsen in die globale Liste der Specially Designated Nationals aufgenommen wurden, was allen US-amerikanischen Körperschaften oder Unternehmen und Personen, die das US-Dollar-Finanzsystem nutzen, die Bereitstellung jeglicher Finanzdienstleistungen über die Plattformen untersagt.
Die Ankündigung erfolgte nur wenige Tage, nachdem Finanzminister Scott Bessent bekannt gab, dass sein Ministerium seit Beginn des Krieges gegen den Iran Kryptowährungen im Wert von rund 1 Milliarde US-Dollar von iranischen Börsen und Geldbörsen beschlagnahmt hatte.
„Während sich die iranische Wirtschaft im freien Fall befindet, hat sich das Regime dafür entschieden, digitale Asset-Technologien für seine eigene korrupte Agenda zu kooptieren, darunter die Umgehung von Sanktionen und den Transfer von Reichtum aus dem Land. Das aktuelle Wirtschaftschaos im Iran ist ein Beweis dafür, dass Präsident Trumps Kampagne des maximalen Drucks ein Erfolg war“, sagte Bessent in einer Erklärung am Dienstag.
In der Ankündigung wurde die Aktion vom Dienstag mit der angeblichen Verbindung von Nobitex mit „terroristischen Aktivitäten des Iran, Bemühungen zur Umgehung von Sanktionen und Transaktionen im Zusammenhang mit dem Korps der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC)“ in Verbindung gebracht, zu denen auch Ransomware-Zahlungen gehörten.
Nobitex half auch beim Abtransport von Vermögenswerten aus dem Iran, nachdem die USA Anfang des Jahres mit der Bombardierung des Iran begonnen hatten, heißt es in der Pressemitteilung.
Das Finanzministerium sagte, die Sanktionsmaßnahmen seien Teil seiner umfassenderen Kampagne gegen den Iran.
„Darüber hinaus warnte das Finanzministerium kürzlich vor dem Sanktionsrisiko, das mit der Erfüllung iranischer Forderungen nach einer Durchfahrt durch die Straße von Hormus einhergeht, wie z. B. „Maut“-Zahlungen, einschließlich Zahlungen über Fiat-Währungen, digitale Vermögenswerte, Ausgleichszahlungen, informelle Tauschgeschäfte oder andere Sachleistungen wie nominell wohltätige Spenden und die Bereitstellung vertraulicher Schiffsinformationen“, heißt es in der Pressemitteilung.
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