Der Investmentriese BlackRock sorgt mit einer fast milliardenschweren Wette auf zwei digitale Vermögenswerte für massive Krypto-Spanne

BlackRock, der weltweit führende Vermögensverwalter, baut sein Kryptowährungsengagement durch seine Spot-Exchange-Traded-Fonds (ETFs) erneut aus. Letzte Woche, zwischen dem 6. und 10. April, kaufte die Investmentgesellschaft Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) im Wert von rund 780 Millionen US-Dollar. Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) führte den Anstieg mit den höchsten Zuflüssen unter den US-Spot-Bitcoin-ETF-Emittenten an und zog Nettozuflüsse in Höhe von rund 612 Millionen US-Dollar an. Laut SoSoValue-Daten bedeutete dies einen deutlichen Anstieg von rund 3.636 % gegenüber den 16,38 Millionen US-Dollar in der Vorwoche. Gleichzeitig haben Anleger rund 186 Millionen US-Dollar in den iShares Ethereum Trust (ETHA) gesteckt. Zum Vergleich: In der Woche zuvor flossen fast 64 Millionen US-Dollar ab. Insgesamt belaufen sich die Kryptobestände von BlackRock zum Zeitpunkt des Schreibens auf etwa 62,46 Milliarden US-Dollar und festigen damit seine Position als größter Emittent von Spot-Krypto-ETFs. Allerdings liegt der Wert des Portfolios immer noch weit unter dem Höchststand von über 110 Milliarden US-Dollar Ende 2025, obwohl erwähnt werden muss, dass die Änderung in erster Linie eine Korrektur der Kryptowährungspreise und nicht einen Verkauf in großem Umfang widerspiegelt. Tatsächlich deuten die Zuflüsse der letzten Woche auf ein wachsendes Vertrauen unter institutionellen Anlegern hin, auch wenn es den USA und dem Iran nicht gelingt, Frieden auszuhandeln. Trotz anhaltender Käufe bleiben viele BlackRock-Investoren jedoch unter ihrem Einstiegspunkt. Schätzungen von Arkham zufolge belaufen sich die durchschnittlichen IBIT-Anschaffungskosten beispielsweise auf etwa 89.000 US-Dollar pro Bitcoin, verglichen mit aktuellen Werten von etwa 71.000 US-Dollar. Es könnte jedoch argumentiert werden, dass Anleger ihre Positionen zu niedrigeren Preisen aufstocken, um die Gesamtkostenbasis zu senken, was bedeutet, dass der institutionelle Appetit auf Bitcoin weiterhin stark ist. Dementsprechend dürften ETF-Emittenten weiterhin eine dominierende Kraft auf den globalen Märkten sein. Ausgewähltes Bild über Shutterstock