Trotz der Vorbehalte gegenüber überhöhten Preisen nimmt die Begeisterung der Anleger für AMD zu.

Inhaltsverzeichnis Advanced Micro Devices verzeichnete ein beeindruckendes Eröffnungsquartal und erregte die Aufmerksamkeit großer Wall-Street-Analysten. Advanced Micro Devices, Inc., AMD Am Dienstag erhöhte Benchmark sein Preisziel für Advanced Micro Devices (AMD) von 325 $ auf 485 $ und behielt damit seine positive Kaufhaltung bei. Die Anpassung folgte der besser als erwarteten Quartalsleistung und Zukunftsprognose des Chipherstellers. AMD gab für das erste Quartal einen Umsatz von 10,25 Milliarden US-Dollar bekannt und übertraf damit die Wall Street-Prognose von 9,89 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn pro Aktie lag bei 1,37 US-Dollar und übertraf damit den Konsenswert von 1,29 US-Dollar. Mit Blick auf das zweite Quartal prognostizierte das Management einen Umsatz von 11,2 Milliarden US-Dollar, ein weiterer Wert, der die Markterwartungen übertraf. Benchmark betonte die Diskussion von AMD über verlängerte Zeitpläne für die Instinct-GPU-Implementierung und die Ausweitung der Einführung von EPYC-Prozessoren im Zusammenhang mit Inferenz- und Agentenanwendungen für künstliche Intelligenz. Das Forschungsunternehmen wies auch auf strategische Partnerschaften mit Meta und OpenAI hin, die Klarheit über die Pläne für den Einsatz von Beschleunigern bis 2027 schaffen. Goldman Sachs änderte seine Haltung auf „Kaufen“ und erhöhte gleichzeitig sein Preisziel drastisch von 240 $ auf 450 $. Bernstein hat die Einstufung „Outperform“ vorgenommen und sein Ziel von 265 US-Dollar auf 525 US-Dollar angehoben. Rosenblatt erhöhte ebenfalls sein AMD-Ziel von 300 auf 490 US-Dollar und betonte dabei die starke Nachfrage nach Serverprozessoren, die sich aus der KI-Integration ergibt. Northland erhöhte seine Prognose von 260 auf 320 US-Dollar und verdeutlichte damit die Dynamik sowohl bei Serverprozessoren als auch bei Grafikchips. Seaport Global Securities schloss sich dem optimistischen Lager mit einem „Buy“-Upgrade an und beobachtete Verbesserungen bei der TSMC-Produktionskapazitätszuteilung und günstige Expansionsaussichten. Diese Aufwärtskorrekturen signalisieren wachsendes Vertrauen, dass die Bedeutung von Prozessoren in der KI-Infrastruktur über reine Grafikchips hinausgeht. AMD scheint in beiden Kategorien Marktanteile zu gewinnen. Der Halbleiterhersteller hat außerdem seine prognostizierte durchschnittliche jährliche Wachstumsrate für Serverprozessoren nach oben korrigiert und gleichzeitig seine Berechnungen für den adressierbaren Markt erweitert. Benchmark stellte fest, dass die Wall Street noch früh dabei ist, die umfassende Ertragskraft von AMD vollständig zu erkennen, da das Unternehmen seine Präsenz in den Bereichen KI-Verarbeitung und Grafikbeschleunigung ausbaut. Nicht alle Marktbeobachter sind mit den aktuellen Aktienkursen zufrieden. Bei einem Kurs von 493,16 US-Dollar weist AMD ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 161,69x auf, was deutlich über dem Fünfjahresdurchschnitt von 92,64x liegt. GuruFocus berechnet den fairen Wert von AMD auf 231,63 US-Dollar, was bedeutet, dass die aktuellen Aktien mit einem Aufschlag von 112,9 % im Vergleich zum geschätzten inneren Wert gehandelt werden. Der Gesamt-GF-Score von AMD liegt bei 81 von 100. Während das Unternehmen die Höchstpunktzahl 10 für Wachstumskennzahlen und 9 für die Bilanzstärke erreicht, erhält das Unternehmen lediglich 1 von 10 für Bewertungskennzahlen. Unternehmensinsider-Transaktionen entwickelten sich negativ, wobei Unternehmensinsider im vorangegangenen Dreimonatszeitraum Aktien im Wert von 122,1 Millionen US-Dollar veräußerten. AMD hat kürzlich mit Broadcom, Intel, Microsoft und Nvidia zusammengearbeitet, um das Multipath Reliable Connection-Protokoll vorzustellen, das die Effizienz von KI-Trainingsclustern verbessern soll. Der kommende Finanzbericht für das zweite Quartal wird als entscheidender Test dafür dienen, ob sich die aktuelle Dynamik als nachhaltig erweist.