IREN legt vor der Markteinführung um 4 % zu, da das Unternehmen den 800-MW-Campus des australischen KI-Rechenzentrums vorstellt

Die Aktien von IREN (IREN) stiegen am Mittwoch im vorbörslichen Handel um mehr als 4 %, nachdem das Unternehmen Pläne für einen 800-Megawatt-Rechenzentrumscampus in Südaustralien bekannt gab und damit sein erstes großes australisches Rechenzentrumsprojekt markierte.
Die Vereinbarung sichert einen Hochspannungsnetzanschluss, der bis zu 800 MW Strom für den Campus liefern kann, ohne dass größere Netzwerkaufrüstungen erforderlich sind.
IREN sagte, das Projekt bleibe auf dem Weg zur ersten Inbetriebnahme ab 2028, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen und anderer Bedingungen. Der Standort wird auch von der Unterwasser-Glasfaseranbindung profitieren, die ihn mit wichtigen Märkten im asiatisch-pazifischen Raum verbindet, darunter Singapur, Indonesien, Südkorea und Japan.
Das Management hob die starke regionale Nachfrage nach KI-Infrastruktur hervor und stellte fest, dass die Kluft zwischen dem prognostizierten Rechenbedarf und der verfügbaren Kapazität im gesamten asiatisch-pazifischen Raum größer wird. Als entscheidender Wettbewerbsvorteil für die Entwicklung wurde auch der Vorstoß Südaustraliens hin zu 100 % erneuerbarer Nettoenergie bis 2027 genannt.
Mitbegründer und Co-CEO Daniel Roberts sagte, das Projekt kombiniere Zugang zu reichlich erneuerbarer Energie, internationale Konnektivität und ein unterstützendes politisches Umfeld. Sobald der Campus in Betrieb ist, wird er voraussichtlich mehr als 500 Arbeitsplätze im Baugewerbe und über 200 dauerhafte Fachkräfte schaffen.
Kürzlich sagte Daniel Roberts, dass die langfristige KI-Strategie des Unternehmens auf dem Besitz von Strom, Land und Rechenzentren basiert.