Die Abwanderung von Anlegern aus börsengehandelten Bitcoin-Fonds dauert zwei Wochen

Laut einer Analyse der SoSoValue-Daten von Finbold vom 3. Juni kam es zu einem anhaltenden Abfluss von Mitteln aus börsengehandelten Spot-Bitcoin-Fonds mit Sitz in den USA. Über einen Zeitraum von 12 Tagen kam es zu unglaublichen BTC-Liquidationen in Höhe von 3,97 Milliarden US-Dollar. Dieser erhebliche Abfluss hat dazu geführt, dass die gesamten BTC-Bestände dieser Fonds auf etwa 85 Milliarden US-Dollar gesunken sind. Der Hauptgrund für diesen Trend ist der erhebliche Nettoausverkauf des iShares Bitcoin Trust von BlackRock, der in den letzten 12 Tagen rund 2,939 Milliarden US-Dollar verloren hat, sodass seine BTC-Bestände einen Wert von rund 52,18 Milliarden US-Dollar haben. Ein weiterer bemerkenswerter Beitrag zu diesem Trend ist der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund, der einen Nettomittelabfluss von fast 403 Millionen US-Dollar verzeichnete, wodurch sich sein gesamter BTC-Bestand am Mittwoch auf 12,10 Milliarden US-Dollar erhöhte. Die kumulative Wirkung dieser Abflüsse hat einen erheblichen Abwärtsdruck auf den Bitcoin-Preis ausgeübt, der im vergangenen Monat um etwa 15 % von einem Ablehnungspunkt nahe 82.000 US-Dollar auf einen aktuellen Handelspreis von 67.260 US-Dollar eingebrochen ist. Die kurzfristige Entwicklung von BTC bleibt eng mit den Aktionen von Spot-ETFs verbunden, insbesondere dem iShares Bitcoin Trust. In einer Entwicklung, die auf weitere Ausverkäufe schließen lässt, hat BlackRock kürzlich 6.000 BTC im Wert von rund 403 Millionen US-Dollar an Coinbase Prime übertragen, wie aus Daten von Arkham Intelligence hervorgeht. Umgekehrt könnte eine Umkehr des Abflusstrends, bei der US-Spot-BTC-ETFs ihre Anhäufung von BTC wieder aufnehmen, möglicherweise eine Erholung des Preises der Flaggschiff-Kryptowährung auslösen.