Gesetzgeber erzielen Durchbruch bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte und ebnen den Weg für bahnbrechende Stablecoin-Anreizgesetze

Inhaltsverzeichnis Eine umstrittene Meinungsverschiedenheit zwischen traditionellen Finanzinstituten und Kryptowährungsunternehmen über Stablecoin-Renditeprogramme wurde beigelegt und ein erhebliches Hindernis für den gesetzgeberischen Weg des Digital Asset Market Clarity Act beseitigt. Der endgültige Belohnungstext im CLARITY Act ist jetzt öffentlich. Uns war während des gesamten Prozesses klar: Ein Großteil dieser Debatte basierte auf eingebildeten Risiken, nicht auf echten Beweisen, noch basierte sie auf einem wirklichen Verständnis darüber, wie Krypto tatsächlich funktioniert. Nichtsdestotrotz zeigte die Kryptoindustrie… https://t.co/XoQ7Zp1Y39 – Faryar Shirzad 🛡️ (@faryarshirzad) 1. Mai 2026 Die Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks stellten am Freitag eine Kompromiss-Gesetzgebungssprache vor, die es Kryptowährungsplattformen ausdrücklich verbietet, Zinsen oder Erträge an Benutzer ausschließlich auf der Grundlage des Besitzes stabiler Münzen auszuschütten. Traditionelle Bankinstitute äußerten Bedenken, dass renditegenerierende Stablecoin-Produkte ähnlich funktionieren würden wie Einlagenkonten, wodurch Kapital von herkömmlichen Kreditgebern abgezogen und deren Kreditvergabekapazität eingeschränkt würde. Der ausgehandelte Rahmen verhindert, dass Kryptoplattformen Renditen anbieten, die „wirtschaftlich oder funktional gleichwertig“ mit den Zinsen auf Einlagenkonten sind. Dennoch erlaubt das Abkommen Belohnungen im Zusammenhang mit dem, was der Gesetzgeber als „gutgläubige Aktivitäten“ definiert. Diese Bestimmung ermöglicht es Plattformbenutzern, Erträge durch aktives Engagement mit Kryptowährungsplattformen und Blockchain-Netzwerken zu erzielen, anstatt durch passive Vermögenserhaltung. Ein Brancheninsider wies darauf hin, dass Unternehmen von einem „Buy-and-Hold“-Ansatz zu einem „Buy-and-Use“-Ansatz übergehen müssen, um die Anforderungen für zulässige Belohnungen gemäß den überarbeiteten Vorschriften zu erfüllen. Der Gesetzestext schreibt vor, dass das Finanzministerium und die Commodity Futures Trading Commission innerhalb von zwölf Monaten nach Inkrafttreten Regelsetzungsverfahren einleiten. In diesem Verfahren werden genaue Definitionen für qualifizierende Tätigkeiten festgelegt. Aufsichtsbehörden werden bei der Formulierung dieser Richtlinien befugt sein, Elemente wie Kontostand, Haltedauer und Aktivitätsmerkmale zu bewerten. Der Text enthält auch Antiumgehungsbestimmungen. Alex Thorn, Forschungsleiter bei Galaxy Digital, wies darauf hin, dass die Veröffentlichung des Kompromisstextes darauf hindeutet, dass der Bankenausschuss des Senats ein Aufschlagsverfahren „bereits in der Woche vom 11. Mai“ ansetzen könnte. Thorn warnte davor, dass die Widerstandsbemühungen im Bankensektor nach der Offenlegung der endgültigen Gesetzestexte voraussichtlich zunehmen werden. Senator Bernie Moreno prognostizierte kürzlich, dass die Gesetzgebung bis Ende Mai abgeschlossen sein würde. Senatorin Cynthia Lummis erklärte am 11. April: „Jetzt oder nie.“ Beim Clarity Act kam es Anfang des Jahres zu Verzögerungen, als ein geplanter Aufschlag für Januar abrupt verschoben wurde. Marktteilnehmer von Polymarket-Prognosen gehen derzeit davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der CLARITY Act im Jahr 2026 die Zustimmung des Präsidenten erhält, bei 55 % liegt. Präsident Donald Trump hat die Reform der Kryptowährungsregulierung zu seinen Prioritäten für die zweite Amtszeit erklärt. Kryptowährungsunternehmen agierten in der Vergangenheit innerhalb unklarer regulatorischer Rahmenbedingungen, die nach Ansicht von Branchenführern die Geschäftsexpansionsmöglichkeiten eingeschränkt haben.