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Musk kritisiert Kryptowährungen während des OpenAI-Tests

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Musk kritisiert Kryptowährungen während des OpenAI-Tests

Als Zeuge vor einem Bundesgericht in der Innenstadt von Oakland nahm Elon Musk kein Blatt vor den Mund, wenn es um Krypto ging.

Während seiner genau beobachteten Aussage in seiner hochriskanten Klage gegen OpenAI erklärte der Hundertmilliardär und selbsternannte „Dogefather“, dass es sich bei den meisten Kryptowährungen tatsächlich um Betrug handele.

Laut einem Bericht des New York Times-Journalisten Mike Isaac aus dem Gerichtssaal waren Musks Äußerungen eine Reaktion auf frühe interne E-Mails, aus denen hervorging, dass OpenAI einst erwogen hatte, ein Initial Coin Offering (ICO) zur Finanzierung des Unternehmens durchzuführen. Damals war diese hochspekulative Fundraising-Methode en vogue.

Ein launischer Krypto-Befürworter

Musks Beziehung zur Kryptowährung war eher unbeständig. Sie schwankte zwischen Skepsis und glühender Unterstützung.

Seine ersten öffentlichen Kommentare zu Krypto waren gemischt. Allerdings beschäftigte er sich intensiv mit Krypto, indem er ständig über Dogecoin (DOGE), eine von Memes inspirierte Kryptowährung, twitterte. Im April 2019 twitterte er: „Dogecoin könnte meine Lieblings-Kryptowährung sein. Das ist ziemlich cool.“ Bis Ende 2020 reichten einzelne Tweets von Musk aus, um den Preis des Tokens in die Höhe zu treiben. Im Februar 2021 schockierte Tesla die Finanzwelt mit der Ankündigung, Bitcoin im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar gekauft zu haben. Im Mai 2021 kündigte Musk jedoch unvermittelt an, dass Tesla die Bitcoin-Zahlungen einstellen werde. Gleichzeitig nahm Musk den Titel „Der Dogefather“ an und lobte den Token in „Saturday Night Live“ weiter.

Im August 2024 gewannen Musk und Tesla die Abweisung einer Bundesklage, in der ihnen vorgeworfen wurde, Investoren betrogen und den Preis von Dogecoin manipuliert zu haben.

Ein Prozess mit hohen Einsätzen

Der Prozess Musk gegen Altman et al. stellt ein erhebliches Risiko für OpenAIs Pläne für einen möglichen Börsengang im Wert von 1 Billion US-Dollar dar. Es könnte möglicherweise die aktuelle KI-Branche umgestalten.

Musk, der 2015 rund 38 Millionen US-Dollar an Startkapital für die Einführung von OpenAI bereitgestellt hat, verklagt das Unternehmen, seinen CEO Sam Altman und Präsident Greg Brockman. Er hat behauptet, dass sich OpenAI in betrügerischer Absicht zu einer gewinnorientierten „Vermögensmaschine“ entwickelt hat, anstatt eine gemeinnützige Organisation zu sein, die der Menschheit zugute kommen sollte. Musk fordert Schadensersatz in Höhe von 150 Milliarden US-Dollar und fordert gleichzeitig, dass die Unternehmensstruktur von OpenAI wieder in ihren ursprünglichen gemeinnützigen Status zurückversetzt wird.

Musk kritisiert Kryptowährungen während des OpenAI-Tests