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Nvidia (NVDA) und Micron (MU) werden im Jahr 2026 für 33 % der Gewinnausweitung des S&P 500 sorgen

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Nvidia (NVDA) und Micron (MU) werden im Jahr 2026 für 33 % der Gewinnausweitung des S&P 500 sorgen

Inhaltsverzeichnis Eine aktuelle Analyse von Goldman Sachs hat zwei Halbleitergiganten als entscheidende Treiber für die Gewinnausweitung des S&P 500 im Jahr 2026 positioniert, wobei die Prognosen an der Wall Street für Aufsehen sorgen. Laut den am 27. Mai veröffentlichten Prognosen von Goldman Sachs sind Nvidia und Micron bereit, in diesem Jahr etwa ein Drittel des gesamten Gewinnwachstums des S&P 500 zu erzielen. NVIDIA Corporation, NVDA Dies stellt eine bemerkenswerte Konzentration der Ertragskraft in nur zwei Unternehmenseinheiten dar. Die umfassende Analyse von Goldman legt nahe, dass die Nutznießer der KI-Infrastruktur in den Jahren 2026 und 2027 insgesamt etwa die Hälfte des S&P 500-Gewinnwachstums pro Aktie vorantreiben werden. Diese Kategorie umfasst nicht nur Halbleiterhersteller, sondern erstreckt sich auch auf Anbieter von Technologiehardware, Industrieunternehmen und Versorgungsunternehmen, die vom Boom beim Bau von Rechenzentren profitieren. Die NVDA-Aktie fiel während der Handelssitzung um 1,14 %, während die MU-Aktie um 1,25 % zulegte. Die zentrale Rolle von Nvidia in dieser Erzählung ist eindeutig. Der Bedarf an KI-Beschleunigern – spezialisierten GPUs, die Modelltraining und Inferenzoperationen ermöglichen – ist weiterhin groß. Das Unternehmen hat sich als erste Wahl für Unternehmen etabliert, die ihre KI-Fähigkeiten erweitern. Obwohl Microns Beitrag weniger Beachtung findet, ist er von gleicher Bedeutung. Da Modelle für künstliche Intelligenz immer umfangreicher werden und der Betrieb von Rechenzentren intensiviert wird, steigen die Anforderungen an Speicher mit hoher Bandbreite proportional. Dies stellt die strategische Chance von Micron dar. Die Forschung von Goldman betont, dass die Auswirkungen über den Halbleitersektor hinausgehen. Versorgungs- und Industrieunternehmen, die an der Entwicklung der Rechenzentrumsinfrastruktur beteiligt sind, profitieren ebenfalls von Gewinnvorteilen, da der Ausbau der Infrastruktur voranschreitet. Die Aussichten sind nicht ohne Komplikationen. Goldman warnte ausdrücklich davor, dass Hyperscale-Cloud-Plattformen erhebliches Kapital in die KI-Infrastruktur investieren und dadurch Kosten verursachen, die über die Zeit bestehen bleiben. Die mit diesen Ausgaben verbundenen Abschreibungskosten werden die Erträge belasten, insbesondere wenn das Jahr 2027 näher rückt. Dies stellt eine sinnvolle Überlegung dar. Die heutigen erheblichen Kapitalinvestitionen verursachen künftige Buchhaltungskosten, die einen Teil der von Goldman prognostizierten Ertragssteigerung schmälern könnten. Auch Insiderhandelsmuster bei Nvidia verdienen Aufmerksamkeit. In den letzten drei Monaten haben Unternehmensinsider Aktien im Wert von 163,7 Millionen US-Dollar abgestoßen, ohne dass Käufe registriert wurden. Obwohl diese Aktivität nicht grundsätzlich alarmierend ist, liefert sie einen relevanten Kontext. Bei der Untersuchung der Analystenpräferenzen zwischen diesen Aktien zeigt sich eine erhebliche Divergenz. NVDA hält ein Konsens-Wall-Street-Kursziel von 306,46 US-Dollar, was auf ein Aufwertungspotenzial von 45,4 % gegenüber dem aktuellen Niveau hindeutet. Der Analystenkonsens von Micron weist hingegen auf ein Abwärtsrisiko von 21,6 % hin. Nvidia behält einen GF-Score von 96 von 100 und erreicht damit perfekte 10/10-Platzierungen sowohl in der Rentabilitäts- als auch in der Wachstumskategorie. Das aktuelle KGV liegt bei 32,17x und spiegelt die Bewertungsprämie wider, die Anleger angesichts der Gewinndynamik des Unternehmens zugewiesen haben. Während die Investitionsthese von Goldman Sachs zur KI-Infrastruktur zahlreiche Unternehmen umfasst, stellen Nvidia und Micron die unmittelbarsten Halbleiter-Profiteure dieses säkularen Trends dar.

Nvidia (NVDA) und Micron (MU) werden im Jahr 2026 für 33 % der Gewinnausweitung des S&P 500 sorgen