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Steigende Nachfrage nach künstlicher Intelligenz lässt die Quartalsgewinne des Tech-Giganten um fast ein Viertel steigen

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Steigende Nachfrage nach künstlicher Intelligenz lässt die Quartalsgewinne des Tech-Giganten um fast ein Viertel steigen

Inhaltsverzeichnis Oracle lieferte für das dritte Geschäftsquartal 2026 Ergebnisse, die die Erwartungen der Wall Street übertrafen, und verzeichnete einen Umsatz von 17,2 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Analysten hatten 16,91 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Der Non-GAAP-Gewinn pro Aktie erreichte 1,79 US-Dollar und übertraf damit die Konsensprognose von 1,71 US-Dollar. Oracle Corporation, ORCL Der herausragende Leistungsträger war das Cloud-Segment des Unternehmens, das einen Umsatz von 8,9 Milliarden US-Dollar generierte – ein robustes Wachstum von 44 % im Jahresvergleich. Innerhalb dieser Kategorie zeigte Oracle Cloud Infrastructure eine außergewöhnliche Dynamik und verzeichnete im Quartal ein Wachstum von 84 % auf 4,9 Milliarden US-Dollar. Besonders beeindruckende Kennzahlen lieferte der Bereich Künstliche Intelligenz. Die Einnahmen aus der KI-Infrastruktur stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 243 %. Multicloud-Datenbankdienste verzeichneten einen astronomischen Anstieg von 531 %. Der wichtigste Indikator für die zukünftige Leistung könnte die verbleibende Leistungsverpflichtung von Oracle sein – im Wesentlichen der vertraglich vereinbarte Umsatzrückstand –, der um 325 % auf außergewöhnliche 553 Milliarden US-Dollar anstieg. Diese zukunftsweisende Umsatzpipeline stellt eine der größten in der Unternehmenstechnologie dar. Das Management hat seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 nach oben aktualisiert, um den Aktionären einen besseren Einblick in den Wachstumskurs des Unternehmens zu bieten. Für das kommende vierte Quartal 2026 gab Oracle eine EPS-Prognose zwischen 1,96 und 2,00 US-Dollar heraus. Das überzeugende Wachstumsnarrativ hat erhebliches institutionelles Kapital angezogen. Axxcess Wealth Management hat seine Oracle-Bestände im vierten Quartal drastisch um 870 % ausgeweitet und weitere 602.230 Aktien für eine Position im Wert von rund 128 Millionen US-Dollar erworben. Jennison Associates erhöhte seinen Anteil im dritten Quartal um beeindruckende 2.062 % und sammelte über 9,2 Millionen Aktien. Vanguard kaufte im vierten Quartal weitere 5,8 Millionen Aktien und erweiterte damit seine Gesamtposition auf über 174 Millionen Einheiten. Institutionelle Stakeholder kontrollieren gemeinsam 42,44 % der ausstehenden Aktien. Sell-Side-Analysten haben positiv auf die Ergebnisse reagiert. Citigroup erhöhte ihr Kursziel auf 320 US-Dollar und behielt gleichzeitig ihre „Kauf“-Empfehlung bei. Oppenheimer hob sein Ziel von 210 $ auf 235 $ an und erhielt die Bewertung „Outperform“. Die Konsensbewertung der Analystengemeinschaft lautet „Moderater Kauf“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 261,46 US-Dollar. Die ORCL-Aktie eröffnete die Freitagssitzung bei 189,76 $ und stieg um 0,86 %. Technische Indikatoren zeigen, dass der gleitende 50-Tage-Durchschnitt bei 165,70 $ und der gleitende 200-Tage-Durchschnitt bei 179,91 $ liegt. Die Aktie wurde im vergangenen Jahr zwischen 134,57 und 345,72 US-Dollar gehandelt. Trotz des beeindruckenden Umsatzwachstums bleibt ein Anliegen bei einigen Anlegern im Vordergrund: die Bereitstellung von Bargeld. Oracle investiert erhebliches Kapital in die Erweiterung der Rechenzentrumsfläche und der Computerinfrastruktur, um den steigenden Bedarf an KI-Workloads zu decken. Diese Investitionen haben zu Druck auf die Kennzahlen des freien Cashflows geführt und einige Marktbeobachter zur Vorsicht veranlasst. Wedbush behält eine optimistische Haltung bei und behauptet, dass der Markt die Klarheit der Nachfragepipeline von Oracle unterbewertet. Andere Analysten heben die OCI-Erweiterung um 84 % als Beweis dafür hervor, dass sich Kapitalinvestitionen bereits in einer spürbaren Umsatzsteigerung niederschlagen. Die NetSuite-Abteilung von Oracle trug etwa 1,1 Milliarden US-Dollar zum Umsatz bei, was einem Wachstum von 14 % entspricht, was teilweise auf neu integrierte KI-Funktionen zurückzuführen ist. Das Unternehmen kündigte eine vierteljährliche Dividendenausschüttung von 0,50 US-Dollar pro Aktie an, die am 24. April ausgezahlt wurde. Dies entspricht einer jährlichen Dividende von 2,00 US-Dollar und einer Rendite von etwa 1,1 %. Die Gewinnmitteilung von Oracle für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 wird als nächster kritischer Kontrollpunkt dienen, wobei sich die Marktteilnehmer auf Cloud-Gewinnmargen, Aktualisierungen der Rechenzentrumserweiterung und Fortschritte in Richtung des ehrgeizigen Umsatzziels von 90 Milliarden US-Dollar für das Geschäftsjahr 2027 konzentrieren werden.

Steigende Nachfrage nach künstlicher Intelligenz lässt die Quartalsgewinne des Tech-Giganten um fast ein Viertel steigen