TeraWulf erweitert seine Entwicklungspipeline um 36 % durch die Übernahme des Muskie Data Campus

TeraWulf hat gerade eine weitere große Wette abgeschlossen, dass seine Zukunft in der Förderung von KI und nicht im Bitcoin-Mining liegt. Das Unternehmen schloss die Übernahme des Muskie Data Campus am 22. Mai ab, einem weitläufigen Standort im Osten von Kentucky, der für die Aufnahme von mehr als 1 GW Hochleistungsrechenkapazität ausgelegt ist.
Der Deal erweitert die gesamte Entwicklungspipeline von TeraWulf um etwa 36 % und erhöht die kontrollierte Kapazität auf 3,8 GW an sechs Standorten.
Was TeraWulf tatsächlich kauft
Der Muskie Data Campus befindet sich auf einer Fläche von etwa 285 Hektar im 1.000 Hektar großen EastPark Industrial Park.
Werbung
Der Entwicklungsplan sieht mehr als 1 GW Gesamtkapazität für KI und HPC vor. Die erste Phase zielt auf 500 MW ab und soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2028 ans Netz gehen.
Muskie markiert außerdem den zweiten großen Campus von TeraWulf in Kentucky und schließt sich dem bereits in Betrieb befindlichen 480-MW-Standort von Justified Data an.
Das größere strategische Bild
Anfang Februar 2026 erwarb TeraWulf Brachflächen im Hawesville-Gebiet von Kentucky und in Maryland und erweiterte damit seine Pipeline um 1,5 GW. In Kombination mit dem Muskie-Deal hat das Unternehmen eine Gesamtkapazität von 3,8 GW an sechs Entwicklungsstandorten aufgebaut.
Die Wall Street scheint zuzustimmen. Der Aktienkurs von TeraWulf stieg nach der Ankündigung um 8–12 %.
Was das für Anleger bedeutet
Die erste 500-MW-Phase bei Muskie, die für die zweite Hälfte des Jahres 2028 geplant ist, wird ein entscheidender Beweis dafür sein.
Die Konzentration von TeraWulf in Kentucky ist genau zu beobachten, da das Unternehmen mittlerweile über mehrere Gigawatt-Entwicklungen in einer Region verfügt, was ein Konzentrationsrisiko sowohl aus Sicht der Netzzuverlässigkeit als auch aufgrund möglicher Veränderungen in der staatlichen Energiepolitik mit sich bringt.