Iran wirft den USA einen tödlichen Raketenangriff vor, bei dem bei gemeinsamen Operationen mit Israel 24 Menschen in Lamerd getötet wurden

Das iranische Außenministerium hat den Vereinigten Staaten vorgeworfen, am Eröffnungstag der gemeinsamen Militäroperationen der USA und Israels gegen den Iran einen Raketenangriff auf ein Wohngebiet in der südlichen Stadt Lamerd in der Provinz Fars gestartet zu haben, bei dem mindestens 24 Menschen getötet wurden.
Der Sprecher des Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, veröffentlichte die Anschuldigung auf Zu den Toten gehören Berichten zufolge auch Kinder einer Frauen-Volleyballmannschaft.
Was ist in Lamerd passiert?
Der Angriff richtete sich gegen eine Sporthalle in Lamerd, einer Stadt in der Provinz Fars im Süden Irans. Es wurde bestätigt, dass an der Stelle mindestens 21 Menschen getötet und etwa 100 verletzt wurden. Vier der Toten waren Kinder.
Iranische Quellen haben insgesamt bis zu 24 Todesopfer angegeben, wenn man die damit verbundenen Militäraktionen in der gesamten Umgebung am selben Tag berücksichtigt. Der Angriff ereignete sich am sogenannten ersten Tag gemeinsamer US-israelischer Operationen gegen den Iran.
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Baghaei warf den USA vor, eine Precision Strike Missile, bekannt als PrSM, stationiert zu haben, eine relativ neue Ergänzung des amerikanischen Militärarsenals, die für hochpräzise Ziele über große Entfernungen konzipiert ist. Er bezeichnete den Angriff als Kriegsverbrechen.
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) hat die Beteiligung vollständig zurückgewiesen. Ihr Standpunkt ist, dass der Schaden durch eine iranische Hoveyzeh-Marschflugrakete verursacht wurde, was praktisch darauf hindeutet, dass Irans eigene Waffen für die zivilen Todesfälle verantwortlich waren.
Sowohl die New York Times als auch BBC Verify haben das verfügbare Filmmaterial des Standorts untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Schadensmuster eher mit einem US-amerikanischen PrSM als mit einem iranischen Marschflugkörper übereinstimmen.
Der breitere militärische Kontext
Der Lamerd-Streik ereignete sich nicht isoliert. Berichten zufolge starben bei einem separaten Luftangriff in Minab am selben Tag 175 Personen. Der Iran behauptete, in den folgenden Wochen seien über 600 Bildungseinrichtungen beschädigt worden, und bezeichnete diese Angriffe als systematische Angriffe auf die zivile Infrastruktur.
Die PrSM ist eine taktische Rakete der nächsten Generation, die von Lockheed Martin für die US-Armee entwickelt wurde und ältere Systeme mit größerer Reichweite und Präzision ersetzen soll. Sein Einsatz in diesem Zusammenhang wäre, wenn er durch unabhängige Analysen bestätigt würde, einer seiner ersten bekannten Einsätze im aktiven Kampfeinsatz.
Was das für Krypto und breitere Märkte bedeutet
Bis Ende Mai 2026 gab es keine erkennbaren Auswirkungen auf den Kryptowährungsmarkt, die speziell mit dem Lamerd-Streik verbunden waren. Kryptomärkte reagieren tendenziell stärker auf makroökonomische Politikänderungen, Regulierungsmaßnahmen und Liquiditätsbedingungen als auf einzelne militärische Ereignisse.
Iran ist ein bedeutender Ölproduzent, und anhaltende Militäreinsätze in der Region könnten die Versorgung unterbrechen oder Sanktionen auslösen, die die globalen Energiemärkte verschärfen. In der Vergangenheit haben strengere Sanktionsregelungen einige Akteure dazu gedrängt, Krypto als Mittel zur Umgehung traditioneller Finanzschienen zu nutzen, was zu intensiven behördlichen Kontrollen und Durchsetzungsmaßnahmen geführt hat, die sich zuvor auf die gesamte Branche ausgewirkt haben.