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Der Marktoptimismus steigt vor dem möglichen diplomatischen Durchbruch im Nahen Osten und lässt die Aktienindexkontrakte in die Höhe schnellen.

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Der Marktoptimismus steigt vor dem möglichen diplomatischen Durchbruch im Nahen Osten und lässt die Aktienindexkontrakte in die Höhe schnellen.

Aktien-Futures stiegen im Übernachthandel stark an, da Anleger darauf wetteten, dass ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran die globale Energielandschaft grundlegend verändern könnte. Die Dow-Futures kletterten um rund 440 auf 505 Punkte, was einem Zuwachs von etwa 1 % entspricht, während die Ölpreise in die entgegengesetzte Richtung einbrachen.

West Texas Intermediate-Rohöl lag bei 96,35 USD pro Barrel, ein Rückgang von mehr als 5 % gegenüber den letzten Sitzungen. Die Logik ist einfach: Wenn Washington und Teheran eine Einigung erzielen, könnte die Straße von Hormus, einer der kritischsten Öl-Engpässe der Welt, deutlich mehr Ölvorräte durchströmen.

Der Deal, der noch nicht abgeschlossen ist

Präsident Trump hat angedeutet, dass sich die Verhandlungen in der Endphase befinden. Iranische Beamte schlugen ihrerseits einen vorsichtigeren Ton an. Sie bestätigten den Konsens in mehreren Fragen, lehnten jedoch die Vorstellung ab, dass eine Einigung unmittelbar bevorstehe.

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An den Gesprächen ist ein komplexes Netz von Vermittlern beteiligt, darunter Diplomaten aus Pakistan und Oman. Unter der Oberfläche lauert das iranische Urananreicherungsprogramm, ein Knackpunkt, der frühere diplomatische Runden zum Scheitern gebracht hat und dies leicht noch einmal tun könnte.

Warum der Öltropfen über die Pumpe hinaus wichtig ist

Ein anhaltender Rückgang der Rohölpreise hätte Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft. Energiekosten sind ein wichtiger Faktor in nahezu jeder Lieferkette, von der Fertigung über die Landwirtschaft bis hin zum Versand. Niedrigere Energiekosten führen direkt zu einer Abkühlung der Gesamtinflationszahlen, was wiederum der Fed mehr Spielraum bei den Zinssätzen verschaffen könnte.

In der Straße von Hormus wird etwa ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs abgewickelt, und jede Eskalation der Spannungen um sie herum führt tendenziell zu einem Anstieg des Rohölpreises.

Bitcoin geriet ins makroökonomische Kreuzfeuer

Während dieser geopolitischen Phase bewegte sich Bitcoin in einer relativ engen Bandbreite zwischen 78.000 und 81.000 US-Dollar. Die makroökonomische Stimmung, die Aktien in die Höhe treibt, insbesondere die Hoffnung auf niedrigere Ölpreise und eine Verringerung der geopolitischen Spannungen, hält Bitcoin in einer bestimmten Spanne, anstatt es entscheidend in die eine oder andere Richtung zu treiben.

Für Krypto-Inhaber ist die Schlüsselvariable nicht wirklich das Abkommen zwischen den USA und dem Iran selbst. Ein schwächerer Dollar und eine niedrigere Zinsentwicklung wären historisch gesehen positiv für Bitcoin. Aber wenn Aktien die positive Stimmung der fallenden Ölpreise absorbieren, könnten Kryptowährungen erneut in die zweite Geige gegenüber traditionellen Risikoanlagen geraten.

Der Marktoptimismus steigt vor dem möglichen diplomatischen Durchbruch im Nahen Osten und lässt die Aktienindexkontrakte in die Höhe schnellen.